1 Jahr TRIO-Blog – Wie alles begann

Am Anfang stand der Wunsch, seitens der Entwickler einen Raum für das Veröffentlichen von Fachthemen zu haben, und seitens des Marketings, unsere Kompetenzen nach außen zu tragen und auf unserer Website zu platzieren.

Daraufhin bildete sich ein kleines Team zur Entwicklung eines Corporate-Blogs. Erstaunlich schnell haben sich Schreibwillige und spannende Inhalte gefunden.

Im Laufe der letzten 12 Monate ist das Autoren-Team gewachsen und die Ideen zu Themen, Aufbereitung, Struktur und Features haben sich weiterentwickelt.
Mittlerweile ist der Redaktionsplan gut gefüllt mit Themen, die uns in laufenden Projekten beschäftigen, aber auch mit Inhalten, in die wir stärker eintauchen wollen und die es zu entdecken lohnt. Dank der Qualität der Blogartikel ist das Interesse unserer Kolleginnen und Kollegen am Schreiben gewachsen, so dass immer mal wieder neue Gesichter im Laufe des vergangenen Jahres hinzukamen. Letztlich ist es aber vor allem das spürbare Interesse von Leserinnen und Lesern, das den Erfolg eines solchen Mediums ausmacht. Immer häufiger gibt es Anfragen von Fachmagazinen, die unsere Blogartikel veröffentlichen möchten – was uns natürlich in unserer Arbeit bestärkt und zusätzlich zum Schreiben motiviert.

Unser Blog dient dem internen und externen Wissensaustausch und spiegelt gleichzeitig unsere Werte und unser Portfolio wider. Durch die vielen praktischen Beispiele wollen wir selbst komplexe Themen verständlich, anschaulich und persönlich vermitteln.

Mittlerweile sind 28 Artikel erschienen. Wir berichten unter anderem über Veranstaltungen, bei denen Kollegen als Mentor, Speaker oder Teil eines IT-Stammtisches mitwirken. Darüber hinaus kann man etwas über unsere Methoden & Arbeitsweisen lesen und auch Erfahrungsberichte sowie Interviews zu Vorträgen und Artikelveröffentlichungen unserer Experten sind hier zu finden.

Von den fachlichen Inhalten war in unserem Blog in diesem Jahr das Thema Java am stärksten vertreten. Hier gab es den Auftakt zu einer Serie zum Thema „Annotation Processing“. Wir sind gespannt auf die weiteren Teile, die die Einführung ergänzen. In einer anderen Serie haben wir gezeigt, wie man mit Maven einen Versionsnamen erzeugt und mittels einer kleinen Bibliothek diesen Versionsnamen mit einer Zeile Code in der Anwendung auslesen kann.
In einem Abstecher in den Bereich Mobile erfährt man, wie man als Java-Entwickler SLF4J und Logback in Android einsetzen kann.
Auf dem Jenkins CI-Server kann man dank des Pipeline Plugins endlich Build-Jobs als Code schreiben. Wir zeigen wie man dafür Code Vervollständigung bekommt. Auch zu diesem Thema stehen im nächsten Jahr weitere Artikel in der Pipeline. Mit Jenkins Pipelines kann man außerdem innerhalb kürzester Zeit die Prüfung seiner Java Dependencies auf Sicherheitslücken automatisieren.
Eine weitere Best Practice im Bereich Security ist die Verwendung eines Sicherheitsframeworks wie Apache Shiro. Wir zeigen wie man auch komplexe Autorisierung mit Shiro realisiert.

Neben dem Qualitätskriterium Security haben wir uns noch mit weiteren Themen in der Kategorie Qualität beschäftigt: Hier ist das Thema „Behavior Driven Development“ und „Acceptance Testing“ hochaktuell. Dies lässt sich beispielsweise mittels Gauge realisieren.
Eine Ebene näher am Code sind Unit Tests. Mittlerweile kann man die Qualität von Unit Tests messen, und zwar mit Mutation Testing. Das Ergebnis ist übrigens auch in SonarQube anzeigbar. Weitere Qualitätsaspekte kann man in SonarQube mit Hilfe statischer Code Analyse in Zahlen ausdrücken. Dies ist wichtig, denn Qualität muss eine messbare Größe sein. Darüber hinaus hilft das Tool auch bei der Einhaltung von Code Conventions. Welche Code Conventions es im Java Umfeld gibt, ist daher ein naheliegendes Thema. Im Datenbank-Umfeld spricht man dagegen von Namenskonventionen. Die bei der TRIOLOGY GmbH geltenden Namenskonventionen für relationale Datenbanken sind jetzt Open Source. Diese relationalen Datenbanken kann man beim Unit und Integration Testing einfach mittels Groovy DSL befüllen. Auch diese DSL ist Open Source verfügbar.

Um bei all diesen Backend-Themen die Kategorie Web nicht zu vernachlässigen, zeigen wir, wie man in kürzester Zeit eine Webanwendung aufsetzt mit Yeoman. Yeoman kann man direkt einsetzen, um unser mehrteiliges AngularJS Tutorial zu durchlaufen. Auch nach dem Release von Angular (bald in Version 5) wird AngularJS noch weiterentwickelt und verwendet. Wer nach diesen Fingerübungen gleich weiter machen will, findet im Anzeigen von Diagrammen mit AngularJS ein Thema für Fortgeschrittene.

All die genannten technischen Themen finden bei der TRIOLOGY GmbH in einem agilen Softwareentwicklungsprozess statt. In diesem Kontext stellen wir die Vorgehensmodelle Scrum oder Kanban gegenüber, geben Empfehlungen, wie man Anforderungen bzw. User Stories generell handhabt und zeigen konkret und praxisnah, wie man sein Anforderungsmanagement durch das Tool Redmine unterstützen kann.

Veröffentlichungen

Erfreulicherweise erschienen einige dieser Artikel zunächst in Fachzeitschriften:

Die nächsten Veröffentlichungen sind bereits eingereicht!

Wie schon oben erwähnt, entstanden im Rahmen der Arbeit an Blogartikeln auch einige Open Source Projekte und Beispiel-Repositories zu den Artikeln, die auf der GitHub Organisation der TRIOLOGY GmbH veröffentlicht sind. Um diese auf professionellem Niveau weiterzuentwickeln, betreibt die TRIOLOGY GmbH mittlerweile eine Instanz des CI Servers Jenkins, speziell für ihre Open Source Projekte.

Fun Facts:

  • Anzahl Artikel
28 Artikel (jeweils in Deutsch und Englisch)
  • Anzahl Worte
rund 76.000 Worte
  • Anzahl Seitenaufrufe
rund 10.000 Aufrufe
  • Anzahl Autoren
12 Autoren

Fazit
So schauen wir rückblickend auf ein spannendes und erfolgreiches Blog-Jahr und hoffen auch weiterhin auf viel Input, Ideen, Kreativität, schreibwillige Autoren und Euer Feedback 🙂

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Sara Nitsche
Corporate Communications
Mit ihrer Leidenschaft für Online-Content hilft sie dabei, dass aus 0 und 1 spannende Stories und interessante Inhalte entstehen.

Johannes Schnatterer
Solution Architect
Mit besonderem Fokus auf Qualität, Open Source Enthusiasmus, einem Hauch von Pedantismus und der Pfadfinderregel im Gepäck versucht er, die IT-Welt jeden Tag ein winziges Bisschen besser zu machen.