Clean Code als Bestandteil der Qualitätsstrategie

Das Thema Softwarequalität ist in der Entwicklercommunity nach wie vor ein Dauerthema, denn sowohl Kunden als auch Entwickler wissen, welche Folgen fehlerhafte Software haben kann.

Ein guter Aufbau und das „saubere Coden“ tragen deshalb wesentlich zum Projekterfolg bei. Denn Code, der nicht nur kurzfristig funktioniert, sondern auch Anforderungen hinsichtlich Wartbarkeit, Sicherheit, Skalierbarkeit und Performance standhält, macht langfristig Entwickler und User glücklich.

Wir haben seit jeher einen hohen Qualitätsanspruch an unsere Individualsoftware gelegt und arbeiten kontinuierlich an der Weiterentwicklung der Codequalität. Dabei geht TRIOLOGY nicht den Weg, sich auf einen singulären Ansatz zu beschränken, sondern nutzt eine Art Baukastenprinzip, um Qualitätsstandards zu Best Practices zu entwickeln, die vielfältigen Anforderungen standhalten. So wird das Test Driven Development, aber auch die Arbeit mit Design Patterns und Metriken (siehe auch Blogbeitrag „Statische Codeanalyse mit SonarQube“) noch fester in den Arbeitsalltag und damit ins Projektvorgehen integriert.

Clean Code Development verstehen wir daher als ein weiteres, zusammenführendes Element dieses „Qualitätsbaukastens“. Robert Cecil Martin hat mit seinem Werk „Clean Code“ wertvolle Prinzipien, Patterns und Techniken definiert, denen auch wir folgen. Als Nachschlagewerk gehört das Fachbuch bei unseren Mitarbeiter in der Softwareentwicklung vom ersten Arbeitstag an zur Grundausstattung. Über das „Clean Code“-Buch hinaus sorgt der kontinuierliche Austausch in Expertenrunden, Techmeetings und innerhalb von Architekturteams dafür, dass „sauberes Coden“ im Alltag auch gelebt und angewendet wird.

Was wir uns davon versprechen, drückt Rolf Hein, Bereichsleiter der Softwareentwicklung, so aus: „Durch das Bekenntnis zum Clean Code Development geben wir unseren Entwicklern einen Rahmen an die Hand, um Softwareentwicklung als kreativen Prozess auszuleben und qualitative Software mit hohem Kundennutzen zu erzeugen.“

Neben einer Wertschätzung der Arbeit unserer Entwickler, soll das Bekenntnis auch deren Motivation stärken, ihre Ergebnisse permanent zu optimieren. In der Umsetzung können sie so langfristig von Arbeitserleichterungen profitieren.

Daneben gewinnt die Arbeit mit „Clean Code“ auch für unsere Kunden langfristig an Bedeutung. Über die Laufzeit einer Softwarenutzung wird dieser Qualitätsaspekt wertvoll, da funktionale Anpassungen oder Weiterentwicklungen keine immensen Zusatzkosten verursachen.

Michael Feathers drückte es so aus: „Clean code is a code that is written by someone who cares.”

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Jenny Dornberger
Corporate Communications
Sie versucht die Welt der Softwareentwicklung für Kunden und Bewerber zu erklären – auch vor technischen Themen macht sie dabei nicht Halt!